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„Blaue Engel“ erhalten neue Westen

Die Helferinnen und Helfer der Bahnhofmission stehen für die schnelle und unkomplizierte Hilfe am Bahnhof. Sie sind Ansprechpartner für Reisende sowie für Menschen in Not. Die blauen Westen der Helfer mit dem markanten Aufdruck Nächste Hilfe: Bahnhofsmission sind Erkennungsmerkmal und wichtiges Arbeitsmittel zugleich.

Durch die Unterstützung der Deutsche Bahn Stiftung als enger Partner der Bahnhofsmission sind die Helfer künftig noch besser gerüstet: Die Stiftung ermöglichte kurzfristig die Anschaffung neuer einheitlicher Dienstkleidung und hat die bundesweit 2.000 haupt- und ehrenamtlichen Helfer der Bahnhofsmission neu ausgestattet. Die bisherigen Westen sind bereits seit zehn Jahren im Einsatz und müssen getauscht werden. Um die überwiegend aus Spenden finanzierte Bahnhofsmission zu entlasten, trägt die Deutsche Bahn Stiftung die Kosten in Höhe von 90.000 Euro.

Dr. Richard Lutz, Beiratsvorsitzender der Deutsche Bahn Stiftung, übergab am 28.10.2017 am Berliner Hauptbahnhof symbolisch die ersten Westen an den Bundesvorstand der Bahnhofsmission, Ute Volz und Christian Baron, sowie an rund 30 Helferinnen und Helfer der Berliner Missionsstandorte.

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Dr. Richard Lutz: „Bahnhofsmission und Deutsche Bahn Stiftung sind enge Partner im Sozialraum Bahnhof. Es ist daher selbstverständlich, dass wir einen Beitrag leisten und die Spendenkasse der Bahnhofsmission entlasten. Die neue Dienstkleidung für die über 2.000 Helferinnen und Helfer ist deutlich bequemer und macht stärker als bisher unsere gemeinsame Hilfe für Menschen sichtbar.“

Christian Baron dankte Lutz für die großzügige Spende und die Wertschätzung der Arbeit der Bahnhofsmissionen: „Wir freuen uns sehr über die Spende und eine moderne und praktische neue Dienstkleidung. Noch viel mehr aber freuen wir uns über das damit verbundene Engagement der Deutsche Bahn Stiftung für sozial benachteiligte Menschen an den Bahnhöfen“. Die bundesweit 103 Bahnhofsmissionen zählen jährlich über 2 Millionen Gäste, von denen sich mehr als jeder zweite in einer dauerhaften sozialen Notlage befindet.

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