Artikel: Depressionshilfe und Suizidprävention
Mit den von uns geförderten Psychosozialen Hilfen und Aufklärung zur Krankheit Depression der SDD wollen wir die Versorgungssituation von an Depression erkrankten Menschen verbessern und Suizidversuchen und Suiziden vorbeugen:
Deutschland-Barometer Depression
Mit dem Deutschland-Barometer Depression sorgt die SDD für eine stärkere datenbasierte Aufklärung über das Thema Depression. Die bundesweite, repräsentative Online-Befragung ermittelt Einstellungen, Meinungen und Wissen zur Volkskrankheit Depression. Sie wird jährlich unter einem wechselnden Themenschwerpunkt veröffentlicht.
Info-Telefon Depression & Social Media Response
Um sowohl für Betroffene als auch Angehörige eine erste, niedrigschwellige Anlaufstelle zu schaffen, hat die SDD das Info-Telefon Depression eingerichtet. Hier erhalten Betroffene und Angehörige kostenfrei krankheits- und behandlungsbezogene Informationen sowie Hinweise zu lokalen Anlaufstellen im bestehenden Versorgungssystem. Auch über ihre Social Media-Kanäle reagiert die SDD entsprechend auf Anfragen von Betroffenen und Angehörigen.
Info-Telefon Depression0800 3344533Mo, Di, Do 13 – 17 UhrMi, Fr 8.30 – 12.30 Uhrwww.deutsche-depressionshilfe.de
Regionale Bündnisse gegen Depression
Die über 90 Regionalen Bündnisse gegen Depression, koordiniert von der SDD, setzen sich dafür ein, die Versorgungssituation von an Depression erkrankten Menschen zu verbessern. In den Bündnissen organisieren ehrenamtlich engagierte Betroffene, Angehörige und Expert:innen bspw. Aufklärungsveranstaltungen, Selbsthilfegruppen, Bewegungs- und Kreativangebote.
Jugendbeirat der SDD
Obwohl im Schnitt ein bis zwei junge Menschen pro Schulklasse an einer Depression erkrankt sind, wissen viele Jugendliche oft nur wenig über die Krankheit und ihre Behandlungsmöglichkeiten. Der Jugendbeirat der SDD formuliert sachliche Informationen über die Krankheit jugendgerecht und erreicht damit Jugendliche und junge Erwachsene. Mit eigenen Aktionen klärt er Gleichaltrige über psychische Erkrankungen auf und sensibilisiert sie für das Thema. Die ehrenamtlich tätigen Jugendbeirät:innen werden zudem in die Gestaltung der Aufklärungsarbeit und in die Entscheidungsprozesse der SDD einbezogen.