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Nachhaltige Mobilitätskonzepte für Tourismusregionen

Abgeschlossenes Projekt 

Der Modalsplit in Deutschland wird im hohen Maße vom Individualverkehr geprägt: Bei fast sieben von zehn Reisen im Inland nutzt der durchschnittliche Deutsche das Auto. Bei Tagesreisen liegt der Anteil sogar bei acht von zehn. Diese starke Fokussierung auf den Individualverkehr verursacht eine große Menge an CO2 Emissionen, was gerade für sensible Naturregionen wie National- und Naturparks sowie Biosphärenreservate problematisch ist.

Die Deutsche Bahn Stiftung hat eine Grundlagenuntersuchung des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr e.V. (dwif e.V.) zu „Nachhaltigen Mobilitätskonzepten für Touristen im Öffentlichen Verkehr mit Fokus auf Regionen im Bereich von Großschutzgebieten“ gefördert. Die Studie wird u.a. aufzeigen, welche Organisations- und Finanzierungsmodelle die Entwicklung des öffentlichen Verkehrs in den Reisezielen fördern bzw. hemmen.

Die Ergebnisse sollen helfen, den öffentlichen Verkehr für Touristen im Umfeld von Großschutzgebieten attraktiver zu gestalten, nachhaltige Mobilitätsangebote zu stärken und dadurch einen Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes und zum Klimaschutz zu leisten.

Neben dem Ergebnisbericht sind verschiedene praxisorientierte Handlungsleitfäden und Lösungsansätze für eine zukunftsweisende Umsetzung nachhaltiger Mobilitätskonzepte ausgearbeitet worden. Die Gesamtergebnisse der Studie wurden am 4. November 2015 im Klimahaus Bremerhaven öffentlich vorgestellt.