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"Drei starke Frauen": Berliner Straßensozialarbeit im Film

Zusammen mit der Berliner Stadtmission setzt sich die Deutsche Bahn Stiftung in der Hauptstadt dafür ein, dass obdachlose Frauen und Männer unkompliziert und schnell Hilfe bekommen. Ein Film porträtiert die drei gemeinsamen Projekte und stellt drei starke Frauen hinter den Projekten vor:

Mobile Einzelfallhilfe - Hilfe für Menschen am Rande der Gesellschaft
Im Porträt: Claudia Haubrich

Die „Mobilen Einzelfallhelfer“ gehen zu denen, die man eigentlich nicht mehr erreichen kann. Sie kümmern sich intensiv um bis zu 20 Obdachlose – in Einzelfällen bis zu 300 Stunden. Sie bauen Vertrauen zu ihnen auf, hören ihnen zu, organisieren medizinische Versorgung, begleiten die oft schwer Erkrankten ins Krankenhaus. Sie ermutigen sie behutsam zur Selbsthilfe und helfen bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft, etwa beim Gang zu den Ämtern oder bei der Wohnungssuche. Und lassen sich auch durch die unvermeidlichen Rückschläge nicht beirren. So vermitteln sie den Menschen auf der Straße, dass auch sie es wert sind, dass man ihnen Zeit, Aufmerksamkeit und Respekt schenkt. Mehr zum Projekt hier.


Mutmacher am Bahnhof - Das Netzwerk für hilfesuchende Menschen
Im Porträt: Gabi Melchior

Für Menschen in seelischer Notlage gibt es seit Juni 2015 die „Mutmacher am Bahnhof“. Das Angebot in den Räumen der Bahnhofsmission im Berliner Hauptbahnhof wendet sich an hilfesuchende Menschen mit multiplen und psychischen Problemen. Die Mutmacher bieten gezielte und strukturierte Beratung an, leisten unbürokratische Hilfe und begleiten Menschen in Notlagen in das soziale und psychiatrische Hilfesystem Berlins. Weiterlesen...

Ärztliche Versorgung für Obdachlose
Im Porträt: Dr. Jutta Herbst-Oehme

Obdachlosigkeit birgt ein hohes Gesundheitsrisiko. Durch schlechte Ernährung, mangelnde Hygiene und widrige Witterungsbedingungen ist die Lebenserwartung von Obdachlosen um bis zu 30 Jahre geringer als bei Menschen mit festem Wohnsitz. Viele sind suchtkrank oder haben keine Krankenversicherung, gehen nicht zum Arzt, selbst wenn sie ernsthaft krank sind - aus Angst, stigmatisiert oder abgewiesen zu werden.

Bei der Berliner Stadtmission gibt es für diese Menschen jetzt eine „Ambulanz“. Nur wenige Fußminuten vom Berliner Hauptbahnhof entfernt finden kranke obdachlose Menschen dort medizinische Betreuung. Mit Hilfe der Deutsche Bahn Stiftung kann das Team der „Ambulanz der Berliner Stadtmission“ um die Ärztin Dr. Jutta Herbst-Oehme ganzjährig Sprechzeiten anbieten und kontinuierlich mit medizinischem Personal arbeiten. Mehr unter...

Weitere Informationen zu den Projekt mit der Berliner Stadtmission unter http://www.berliner-stadtmission.de/was-wir-machen/chancen-geben/menschen-an-bahnhoefen
 

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