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Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Depression ist eine Volkskrankheit: Jeder fünfte Bundesbürger erkrankt in seinem Leben an einer Depression. Insgesamt leiden in Deutschland derzeit ca. vier Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen Depression.

Depression ist eine unterschätzte Krankheit, sie ist oft lebensbedrohlich. Schätzungsweise 150.000 Suizidversuche pro Jahr in Deutschland sind auf nicht optimal behandelte Depressionen zurückzuführen. Die bestehenden Versorgungsdefizite sind erheblich; nur eine Minderheit der Betroffenen wird konsequent und leitlinienkonform behandelt. Nach wie vor haben viele Betroffene Angst, stigmatisiert zu werden, wenn ihre Erkrankung bekannt wird.

Ziel der Stiftung Deutsche Depressionshilfe ist es, Forschung anzustoßen und den Betroffenen schnell und kompetent zu einer optimalen Behandlung sowie zu mehr Akzeptanz in der Gesellschaft zu verhelfen.

Die Deutsche Bahn Stiftung unterstützt die Stiftung Deutsche Depressionshilfe in ihrem Ansatz einer pharma-unabhängigen Forschung und fördert seit 2014 den Aufbau eines Forschungszentrums Depression. Darüber hinaus setzt sie sich für den Ausbau der regionalen Bündnisse gegen Depression ein. Ziel ist es, die Versorgungslage der depressiv Erkrankten weiter zu verbessern und auszubauen. Damit ist die Deutsche Bahn das erste große Unternehmen, dass sich im Rahmen ihres gemeinnützigen Engagements für das Thema psychische Gesundheit und die Bekämpfung der Depression einsetzt.